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Brust OP & Brustimplantate / Mammalineal

Mammalineal für die Umschneidung der Mammille Mammalineal für die Umschneidung der Mammille Die Erfindung betrifft ein Mammalineal flil die U1t schneidung der Mammille. Im Rahmen der plastischen Mamma-Chirurgie ist es oftmals erforderlich, die Mammille durch einen diese konzentrisch umfassenden Schnitt zu markieren, weil diese Mammille während des chirurgischen Eingriffes ihre Lage und Verbindung zu dem darunter liegenden Gewebe unverändert beibehalten muss.

Die im Rahmen der Operation zu fiibrenden Hautschnitte enden spätestens an dem die Mammille umfassenden Kreis schnitt. Dabei ist es aus Kosmetischen Gründen er wünscht, dass die Qitis in einem glatten Sxiiitt durch, trennt wird und damit auch die spätere Naht einen ent sprechenden glatten Verlauf erhält. Auf diese Weise werden auffällige Narben im Bereich der Mammille weitestgehend vermieden. Bisher hat man zu dem angegebenen Zweck kreisförmige Platten von der Grösse der herauszulösenden Mammillen partie verwendet, die mit einem Haltegriff ausge- rüstet sind. Der Schnitt in die Cutis wurde dabei mit dem am Aussenrand der Platte entlanggeführten Skalpell vollzogen. - Dies hat sich aus mehreren Gründen als nachteilig erwiesen. Zum einen gelingt es nicht ohne weiteres, die leicht konkave, durchsichtige Platte so aufzulegen, dass der Platten- umfang die Mammille zentrisch umschliesst und zum anderen ist die circumferentiale Skalpellführung entlang der Aussnkante der Platte schwierig. Unsaubere Schnitte und exzentrisch präparierte Mammillen sind die Folge, wodurch der erstrebte kosmetische Effekt in Frage gestellt ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mammalineal zu schaffen, das ohne Schwierig- keiten zentrisch zur Mammille angelegt werden kann und dessen für die Skalpellführung zur Vrìgung stehender Schablonenrand die Durchs führung des kreisförmigen Schnittes erleichtert. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass innerhalb des Linealkorpers mehrere kreisrunde Durchbriche vorgeshen sind, deren Durchmesser auf die vorhandenen Mammillendurchmesser abgestimmt sind. Das erfindungsgemässe Mammalineal bietet gegen über den bisher bekanntgewordenen kreisplatten- förmigen Linealen den Vorteil, dass eine zur Mammille zentrische Anlage desselben ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden kann, da sich jetzt die Mammille freiliegend in dem jeweiligen Durchbruch befindet.

Ferner kann das Skalpell, an der Wandung eines Durcbbruches nifihelos entlanggeführt werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Kreisführung verlassen wird.Ein weiterer erheblicher Vorteil besteht darin, dass in einem einzigen erfindungsgemeeen Mammalineal funf oder mehr Durchbrüche verschiedenen Durchmessers angebracht werden kennen, so dass durch versuchsweises Auflegen benachbarter Durchbrüche die jeweils für eine individuelle Mammillengrösse paassende Schablonenöffnung gefunden werden kann. Bisher musste man, wie gesagt, eine Anzahl kreisförmiger Platten zur Verfügung haalten und aus @iesen nach Augenmass die etwa passende Platte heraussuchen. In Weiterbildung der Erfindung verlauft die Wan- dung der Durchbrüche konisch oder doppelkonisch, so dass diese Wandung bei aufgelegtem Mammalineal nach aussen hin divergiert. Damit ist erreicht, dass die naturgemäss bei aufgelegtem Mammalineal durch den Ducheruch tretende, etwas hervorquellende Mammillenumgebung die Schnittlinie nicht verdeckt. Diese Schnittlinie liegt vielmehr frei sichtbar und lässt sich mit der Skalpellschneide gut erreichen. kann die Innenwandung der Durchbrüche auch mit einer drehbaren Skalpellführung ausstatten, in die die Skalpellspitze gesteckt oder an die das Skalpell angelegt wird, so dass dann der Kreisschnitt unter zwangsläufiger Führung erfolgt. Das erfindungsgemässe Mammalineal kann aus beliebigem Werkstoff hergestellt sein, der lediglich sterilisierbar und korrosionsfest sein muss. Wird aus besonderen Griinden ein Werkstoff verwendet, der nicht schnittfest ist, so muss die Wandung der Durchbrüche mit einem Material ausgekleidet sein, das sich mit dem Sklpell nicht ein, schneiden lässt. Wie bereits erwähnt, lassen sich mit etwa rünf bis sechs Durchbrüchen innerhalb des Linealkörpers sämtliche normalerweise auf tretenden Mmmillengrössen erfassen. Dann ist jedoch bei den statistisch zu erwartenden Mmmillengrössen der Linealkörper etwa 25 cm lang. Jetzt kann man eine Längsknte des Lineals auch fur die Schnittführung der verschiedenen geraden @utisschnitte, die zur Freilgung des Milchdrüsengewebes geführt werden müssen, venwenden.

Die Länge des Mammalineals entspricht daan in etwa der Länge eines derartig zu führen- den Schnittes.Um die zur Vorbereitung der Mamma- Operation erforderlichen Schnitte zunächst einmal mittels Farbstiftes markieren zu können, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine Längsseite des Linealkörpers als H6hlkante ausgebildet. Dadurch wird ein gut begrenzter schar- fer Strich ermöglicht. Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf das in der Zeichnung dargestellte Ausfüh@ungs- beispiel naher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 die Draufsicht auf den Körper des Mammalineals und Fig. 2 die Stirnansicht dieses Linealkörpers. Gem. Fig. 1 sind in dem Linealkörper 1 die Durchbrüche 2, 3, 4, 5 und 6 vorgesehen, deren Durchmesser entsprechend den individuell zu erwartenden Mammillendurchmessern abgestuft sind. Wie aus der Stirnansicht des Körpers 1 des erfindungsgemässen Mammalineals ersichtlich, ist die eine Längskante 7 des Linealkörpers 1 als Hohlkante ausgebildet. Aus Fig. 2 ist feiner die in gestrichelten Linien eingezeichnete Wendung 8 eines der Durchbrüche 2 - 6 die doppelkonisch verläuft, eingezeichnet.

Quelle: DE3102241 (A1) / HEIN HANNS-WERNER DR MED